Marktanalyse 
Nasdaq 100 Future 
KW 08/2026

Die meisten Marktanalysen versuchen vorherzusagen, wohin der Preis läuft.
Diese Analyse nicht.

Preisbewegungen entstehen nicht spontan im Einstieg — sie sind das Ergebnis zuvor gehandelter Liquidität, verteilter Positionierung und akzeptierter Preise.

In diesem Wochenausblick definiere ich deshalb keine Richtung, sondern einen Rahmen:
Bereiche, in denen der Markt reagieren muss — und Bereiche, in denen er weiterlaufen darf.

Ziel ist kein Forecast, sondern Entscheidungsfähigkeit.
Wer weiss, wo der Markt handeln muss, braucht keine Meinung mehr.

Übergeordnetes Marktbild im Tageschart

Hier entscheidet sich nicht der Einstieg - sondern ob Long oder Short überhaupt Sinn macht

4 H Chart Stand 28.01.2026

Der Tageschart zeigt, wo aktuell der Vorteil im Markt liegt und welche Seite reagieren muss, damit sich das Bild dreht.  Aktuell befinden wir uns weiterhin in einer sehr ausgeprägten Seitwärtsphase. 

1. Verkäufer verteidigt das All-Time-High

Am Hoch wird Buy-Stop-Liquidität abgeholt und der Markt unmittelbar abverkauft.
→ Initiative geht klar vom Verkäufer aus.

2. Auf dem Weg nach unten wird die Sell-Stop-Liquidität vollständig aufgenommen

Der Markt handelt aggressiv durch die Stops, reagiert darauf jedoch in Käuferzone stark nach oben.
→ Käufer zeigen Reaktion, aber noch keine Kontrolle.

3. Die bullische Reaktion scheitert strukturell

Der Markt kann die Bewegung nicht fortsetzen und bildet erneut eine Short-Struktur.
→ Nachfrage vorhanden, aber nicht dominant.

4. Rückkehr in die Käuferzone

Der Markt wird wieder in das zuvor akzeptierte Käuferlevel gehandelt.
Hier entscheidet sich, ob Akkumulation oder Distribution stattfindet. 

Erwartung/ Szenarien

5. Long- Szenario

Nur valide, wenn im Käuferlevel sofort aggressive Käufer auftreten.
Dann wird wahrscheinlich gehandelt:

→ Richtung letzte Verkäuferhochs
→ anschließend Richtung All-Time-High
 

6. Short-Szenario

Bleibt die Käuferinitiative aus, bestätigt der Markt weiterhin Schwäche.
In diesem Fall wird die darunterliegende Liquidität wahrscheinlich angelaufen.

Da wir uns jedoch übergeordnet weiterhin in einer Range befinden, ist dies zunächst noch kein Trend-Short, sondern eine Rotation innerhalb des Gleichgewichts.
Erst unterhalb der Range würde sich daraus ein echter Abwärtstrend entwickeln.

Übergeordnetes Marktbild im H4 Chart

Hier entscheidet sich, ob Käufer den Markt verteidigen oder die Abwärtsbewegung fortgesetzt wird

4 H Chart Stand 28.01.2026

Im Tageschart wurde die Reaktion aus dem Käuferbereich sichtbar.
Der H4-Chart zeigt nun, ob daraus echte Stärke entsteht — oder nur eine kurzfristige Gegenbewegung.

1.  Käufer absorbieren Verkaufsdruck

Nach der Ablehnung am All-Time-High nimmt der Käufer die gesamte Sales-Stop-Liquidität in seinem Level auf.
Aus diesem Bereich entsteht eine deutliche bullische Reaktion.

2. Verkäufer verteidigen ihr Level

Nach der Aufwärtsbewegung wird der Markt im letzten Verkäufer-Level abgelehnt.
Hier positionieren sich Verkäufer erneut.
Gleichzeitig handelt es sich um die Ablehnung des Hauptvolumenbereiches des Vormonats - die Reaktion ist daher relevant.

3.  Entscheidungszone der Woche

Der Käufer muss dieses Level jetzt halten und Stärke zeigen.
Die 24.500 darf strukturell nicht unterschritten werden.

Dieses Level entscheidet:

  • Verteidigung → Käufer behalten Kontrolle
  • Akzeptanz darunter → Markt wechselt wieder in Short-Kontext

4. Erwartung/ Szenarien

Bullisches Szenario

Der Markt ist aktuell kein bestätigter Long-Markt, sondern befindet sich in einer Käufer-Verteidigungszone.

Der Long-Kontext bleibt nur dann intakt,
wenn innerhalb der Zone bei Punkt 3 schnelle und aggressive Käufer auftreten
und der Markt dort nicht akzeptiert wird.

Dann liegen die Ziele bei:

  • der Liquidität über dem letzten Verkäufer-Level über 2.
  • Verkäuferlevel bei 4. 
  • darüber hinaus beim All Time High
     

Was den Kontext kippt

Bleibt diese Käuferreaktion bei 3. aus oder wird die Zone strukturell unterschritten, zeigt der Markt Akzeptanz tieferer Preise.

Der Vorteil verlagert sich damit innerhalb der übergeordneten Range zunächst auf die Unterseite. Welche Bereiche relevant sind wird im 15 M Chart ersichtlich. 

Entscheidungsbereiche der aktuellen Woche 
im M15 Chart

Warum dieser Bereich jetzt über Long oder Korrektur entscheidet.

4 H Chart Stand 28.01.2026

Im M15 sehen wir nicht mehr die Richtung des Marktes - sondern, ob Käufer ihre Verteidigung tatsächlich umsetzen. 

1. Verkäufer positionieren sich erneut

Im letzten Verkäuferbereich der Vorwoche wurden erneut Shortpositionen aufgebaut.
Der Markt hatte Raum, Richtung 25.600 zu laufen, wurde aber an der 24.450 stark verteidigt.

→ Bedeutung: Verkäufer verteidigen weiterhin höhere Preise.
 

2. Käufer reagieren am entscheidenden Level

Durch die Shortpositionierung wurde die vom Käufer geschaffene Liquidität nach unten abgeholt.
Am wichtigen Käuferlevel der Vorwoche reagierte der Markt jedoch sofort mit einer impulsiven bullischen Bewegung.

→ Bedeutung: Käufer sind noch vorhanden — aber nur auf tieferen Preisen.

3.   Liquidität über letztem Verkäufer wird abgeholt

Die bullische Reaktion reichte aus, um oberhalb des letzten Verkäuferlevels Liquidität aus dem Markt zu nehmen, der Markt sich danach aber nicht halten und wurde erneut verkauft.

→ Bedeutung: Käufer können bewegen, aber noch nicht kontrollieren.

4. Jetzt entscheidet sich der Kontext

Damit der Long-Kontext bestehen bleibt, müssen Käufer jetzt direkt wieder Initiative zeigen.
Bleibt diese aus, ist eine Korrektur bis in den Bereich bei 2. wahrscheinlich. Dort zeigt zeigt sich, ob die Käufer weiterhin aktiv sind. 

Die letzte Verteidigungszone liegt bei Punkt 4 —
dort müssten spätestens schnelle und aggressive Käufer auftreten. 

→ Ohne diese Reaktion verliert der Markt den Long-Kontext und die Shorts sind zu bevorzugen.

Gedanken hinter Trades verstehen

Hier werden keine Signale gepostet.

Trader zeigen ihre Herleitung: Kontext, Erwartung und Entscheidung.
Du merkst schnell, ob du selbst analysierst — oder nur auf Bewegung reagierst.

Die meisten glauben, sie hätten eine Strategie.
Bis sie sehen, wie unterschiedlich derselbe Markt begründet werden kann.

Der Markt wird nicht klarer, weil mehr Meinungen da sind.
Sondern weil du lernst, sie einzuordnen.

Wenn du die Struktur erkennst, aber sie nicht umsetzt

Der Markt ist selten das Problem.
Entscheidend ist, wie du in klar definierten Zonen handelst.

Im Mentoring arbeiten wir nicht am Chart, sondern an deiner Entscheidungslogik

 

Der Kontext endet 
hier nicht

Der Markt entscheidet erst in der 

Folgewoche,
ob diese Zonen bestätigt oder verworfen werden.

Ohne den nächsten Ausblick fehlt dir die Auflösung.

 

"Der Vorteil entsteht nicht im Trade, sondern in der Planung davor."

 Tobias | CEO Uncoding Markets

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