Marktanalyse 
Nasdaq 100 Future 
KW 09/2026

Jede neue Woche beginnt mit bestehenden Strukturen.

KW 09 baut auf den Preisakzeptanzen und Liquiditätsbewegungen der Vorwoche auf.
Entscheidend ist daher nicht, wohin der Markt „sollte“,
sondern wo er reagieren muss.

Diese Analyse definiert:
    •    strukturrelevante Zonen
    •    potenzielle Liquiditätsbereiche
    •    Entscheidungslevel für die US-Session

Ziel ist kein Forecast.
Ziel ist Klarheit vor der Entscheidung.

KW 09 baut auf den Entscheidungszonen aus KW 08 auf. 
Die vollständige Analyse der Vorwoche findest du hier:

Übergeordnetes 
Marktbild im Tageschart

Hier entsteht der strukturelle Bias - nicht der Einstieg.

Der Markt bewegt sich weiterhin innerhalb einer übergeordneten Range.
An deren Extrempunkten sitzen Käufer und Verkäufer, die diese Bereiche aktiv verteidigen oder aufgeben. 

Entscheidend ist nicht jede Bewegung.
Entscheidend ist, wer an welchen Preisbereichen Position bezieht.

1. Verkäufer am All-Time-High

Im Bereich des All-Time-High positioniert sich der Verkäufer.
Die oberhalb liegende Liquidität wird genutzt,
um den Markt kontrolliert nach unten Richtung nächster freier Liquidität zu drücken.

2. Käufer mit aufgebauter Sell- Stop- Liquidität

Im unteren Entscheidungsberech positioniert sich der Käufer. 

Auf dem Weg nach oben wird Sell- Stop- Liquidität aufgebaut. 

Diese Liquidität ist kein Zufall. Sie ist vorbereitet.

3. Verteidigung im Käuferbereich

Die bei 2. aufgebaute Liquidität wird vollständig ausgelöst. Unmittelbar folgt eine klare bullsiche Reaktion.

Die Reaktion bestätigt die Relevanz des Käuferbereichs und hält die Struktur intakt.

4. Positionsaufbau im nächsten Verkäuferbereich

Im nächsten Verkäuferbereich werden Short- Positionen aufgebaut. Jetzt zählt nicht die Bewegung, sondern die Auswirkung.

Entscheidend ist, ob dieser Aufbau ausreicht, um die Käuferstruktur aufzulösen. Bleibt sie intakt, wird der Shortaufbau zur Liquiditätsquelle. 

5. Käufer verteidigt erneut

Die Short- Positionierung aus Punkt 4 drückt den Markt zurück in die Käuferzone. Dort zeigt sich dieser erneut und Longpositionierung wird sichtbar aufgebaut. 

Der strukturelle Vorteil verschiebt sich wieder auf die Oberseite. 

6. Bullische Reaktion zum Wochenschluss

Die bullische Bewegung zum Wochenschluss entsteht nicht isoliert.
Sie ist das Ergebnis der verteidigten Käuferzone
und der aufgebauten Long-Positionierung.

Damit verschiebt sich die Struktur klar nach oben.

Relevanz für die Woche

Für die kommende Woche ist entscheidend, ob die Long-Continuation unmittelbar Bestand hat.

Bleibt Initiative auf Käuferseite, rückt der Verkäuferbereich aus Punkt 4 und der übergeordnete Verkäufer am All- Time- High (Punkt 1) in den Fokus. Dort wird sich zeigen, ob Verteidigung stattfindet.

Längerfristige Short-Positionierung wird für mich erst relevant, wenn in diesen Bereichen klarer Verkäuferaufbau sichtbar wird.

Erst bei erkennbarem Short-Aufbau in einem dieser beiden Level verschiebt sich der Fokus in Richtung tieferer Preise.

Das Hauptvolumen des Vormonats wurde im unteren Bereich gehandelt.
Der POC liegt unterhalb der aktuellen Struktur.

Das kann sowohl Folge des Long-Aufbaus als auch Vorbereitung für eine erneute Rotation sein.

Ein tieferer Test bleibt daher strukturell möglich, sollte jedoch schnell wieder aufgekauft werden. 

Übergeordnetes 
Marktbild  
H4 Chart

Hier wird Durchsetzungskraft 
sichtbar.

Der H4 präzisiert die Struktur des Tagesscharts.
Hier zeigt sich, ob Positionierung hält – oder kippt.

Nicht jede Bewegung ist relevant.
Relevant ist, wer Druck durchsetzt.

1. Verkäufer am All-Time-High

Buy-Stops werden bedient.
Der Markt wird kontrolliert in tiefere Zonen geführt.

2. Käufer im unteren Bereich

Im unteren Bereich sitzt der positionierte Käufer.

Liquidität ist vorbereitet.

3. Liquidität wird aufgenommen

Sell Stops wird aufgenommen. Der nächste Verkäuferbereich rückt strukturell in den Fokus. 

4. Shortaufbau im nächsten Verkäuferbereich

Verkäufer positionieren sich sichtbar. 

Ohne klare Verteidigung im nächsten Käuferbereich kippt die Struktur. 

5. Käufer setzt sich durch

Der Käufer verteidigt nicht nur die Struktur. Er erweitert sichtbar die Position. 

Damit schiebt sich der strukturelle Vorteil klar auf die Longseite. 

Relevanz für die Woche

Das im Tagesschart definierte Bild bestätigt sich im H4.
Die Long-Struktur bleibt intakt.

Continuation ist nun entscheidend. 
Korrekturen bleiben zulässig, solange sie zügig wieder aufgekauft werden.
 

Bleibt Verteidigung im Bereich 4 aus, rückt die darüber liegende Liquidität in den Fokus.
Kauft der Markt diese, wird darüber hinaus wird auch die Liquidität über Bereich 6 relevant.

Längerfristiges Short-Engagement wird ausschließlich bei klarer Verkäufer-Positioniereung in diesen Zonen interessant.
Erst dann verschiebt sich der Fokus in Richtung der Liquidität unter 2, 3 und 5.

 

Der übergeordnete Kontext ist definiert. Die Präzisierung erfolgt im M15. 

Entscheidungsbereiche der Woche im M15 Chart

Hier wird Continuation bestätigt oder verworfen. 

Der übergeordnete Rahmen ist gesetzt.
Der M15 zeigt nun, ob die bullische Initiative vom Freitag Bestand hat
oder ob sie korrigiert wird.

1. Antizipierte Stärke zum US- Open

Die bullische Reaktion war kein Zufall. Die Voraussetzungen waren im höheren Timeframe bereits gelegt. 

Der Impuls ist die Folge des zuvor aufgebauten Long- Drucks und bestätigte unsere vorab definierte Longidee.

2. Liquidität über dem letzten Verkäuferlevel

Die 25.100 war als Verkäuferzone definiert.
Der Markt läuft dieses Level sauber an, zieht die Liquidität darüber und stabilisiert sich oberhalb.
Damit ist Continuation zu Wochenbeginn strukturell möglich.

3. Letzte relevante Liquidität unterhalb

Bleibt die unmittelbare Continuation zu Wochenbeginn aus, liegt unterhalb noch die relevante Liquidität.

Wird sie bei Limits absorbiert und schnell zurückgekauft, bleibt Long intakt.

Fehlt diese Reaktion, kippt das Szenario.

Szenario-Logik für die kommenden Tage

Long-Szenario

Zeigt der Markt unmittelbare Continuation, rücken 25.400 – 25.500 – 25.600 in den Fokus.

Wird die Liquidität aus Punkt 3 kurz geholt und direkt aufgekauft,
bleibt dasselbe Zielbild aktiv.

Short-Szenario

Wird die Liquidität aus Punkt 3 nicht verteidigt, verschiebt sich der Kontext.

In diesem Fall werden die übergeordnet definierten Short-Ziele relevant.

Short wird erst aktiv, wenn Käuferverteidigung klar ausbleibt.

Gedanken 
hinter Trades verstehen

Hier werden keine Signale gepostet.

Trader zeigen ihre Herleitung: Kontext, Erwartung und Entscheidung.
Du merkst schnell, ob du selbst analysierst — oder nur auf Bewegung reagierst.

Die meisten glauben, sie hätten eine Strategie.
Bis sie sehen, wie unterschiedlich derselbe Markt begründet werden kann.

Der Markt wird nicht klarer, weil mehr Meinungen da sind.
Sondern weil du lernst, sie einzuordnen.

Wenn du die Struktur erkennst, aber sie nicht umsetzt

Der Markt ist selten das Problem.
Entscheidend ist, wie du in klar definierten Zonen handelst.

Im Mentoring arbeiten wir nicht am Chart, sondern an deiner Entscheidungslogik

Entscheidungslogik ist ein forlaufender Prozess

Jede Analyse baut auf der vorherigen Struktur auf. Der Markt reagiert - und der Prozess geht weiter.

Entscheidend ist nocht die einzelne Woche, sondern wie sich Positionierung über die Zeit entwickelt

 

"Konstanz ensteht 

nicht im Setup, sondern 

in der Entscheidungslogik."

 Tobias | CEO Uncoding Markets

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